Donnerstag, 30. September 2010

Die Natur des Tofu

Für alle, die schon immer mal wissen wollten, was es eigentlich mit "Tofu" auf sich hat, woher "Tofu" stammt und wieso Vegetarier "Tofu" essen:



Alles klar? :D

Montag, 27. September 2010

Kürbissuppe II


Hier ist sie: die zweite Kürbissuppe 2010.

1/2 Hokkaido (ca. 600g)
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengrosses Stück Ingwer
3 Eßl. rote Linsen
1 kleine Zucchini
200ml Kokosmilch
1,5l Gemüsebrühe
2 Selleriestangen
1 Stange Lauch
Cheese-Nachos

Gewürze:
Paprika, Pfeffer, Meersalz, gelbe Currypaste, Koriandersaat, Kreuzkümmel

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer (alles grob gewürfelt) und Linsen in etwas Ghee oder Olivenöl goldbraun braten.
Gemüsebrühe angießen. Nun kommen der gewürfelte Kürbis und die Zucchini dazu. Bei geschlossenem Deckel haben wir die Suppe etwa 20 minuten vor sich hin köcheln lassen.
Pürieren, würzen und mit Kokosmilch verfeinern.

Ganz zuletzt kamen in feine Scheibchen geschnitten Sellerie und Lauch (auch Porree genannt) hinzu. Die Nachos sind eine hervorragende Suppenbeilage, die man allerdings auf einem seperaten Tellerchen servieren sollte, damit sie in der Suppe nicht gleich durchweichen.

Wenn die Suppe nicht ganz so "dick" geraten ist, macht sich auch eine Handvoll roter Linsen nach dem Pürieren sehr gut. Allerdings müssen diese dann noch ein paar Minütchen kochen.

Wer keine Nachos mag, der kann natürlich auch Brot dazu essen ;)

Dazu passt...
... zum Beispiel Creme Fraiche oder Parmesan!

Dienstag, 14. September 2010

Kürbissuppe I

Kürbissuppen werden hier deswegen nummeriert, weil wir diese zur Kürbiszeit bis zum Abwinken verzehren. Die Zubereitung von "Kürbissuppe I" hat keine 15 Minuten gedauert und sie entstand mehr oder minder neben dem Geschirrspülen. Kochen allerdings musste sie anschließend noch ein Weilchen.

Drin ist:

1 große Gemüsezwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

4 Möhren

4 Eßl. rote Linsen

1/2 Kürbis (Hokkaido, wog im Ganzen etwa 1,2kg)

500g passierte Tomaten aus dem Päckchen

200ml Kokosmilch

2 Eßl. Gemüsebrühe
ca. 1,5 Liter Wasser

Curry
, Garam Masala, Paprika edelsüß

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauchzehen wurden grob gehackt in einem großen Topf in etwas Ghee (oder Olivenöl etc.) angeschwitzt. Dann kamen die Linsen und die Möhren dazu.
Inzwischen wurde der Kürbis von Kerngehäuse, Strunk und Stiel befreit, mit Schale (deswegen ist Hokkaido so praktisch!) gewürfelt und in den Topf gegeben.
Das Ganze wurde nun mit Wasser und Tomaten aufgegossen und mit dem Gemüsebrühepulver (mit Freuden habe ich festgestellt, dass es inzwischen kaum noch Gemüsebrühe MIT Glutamat gibt! Vorbei also die Zeit, da man für sowas extra zum Bioladen pilgern musste...) verrührt.
Der mit einem Deckel verschlossene Topf köchelte ca. 20 Minuten vor sich hin. Dann wurde mit dem Pürierstab die komplette Suppe püriert.
Anschließend wurde sie kräftig mit den Gewürzen und zuletzt mit der Kokosmilch abgeschmeckt.

Die Konsistenz der Suppe lässt sich mit etwas Wasser anpassen.

Bei uns gab es zur Suppe fein gehackten Stangensellerie und ein kräftiges Roggenvollkornbrot.

Dazu passt aber auch:

- Fladenbrot, Baguette, etc.
- Reis

- Nudeln
- Tofu

- Backerbsen
... Suppenbeilagen eben!

Wie jede Suppe schmeckt diese auch ein bis zwei Tage nach dem Kochen noch (und sogar besser). Die obige Menge koche ich daher auch für mich alleine...

(Dass Curry nicht gleich Curry ist, ist mir klar, seit ich Gewürze von Ingo Holland verwende. Sein Laden ist nicht weit von mir weg und ich schnuppere mich gerne dort durch die Gewürzdöschen. Das in dieser Suppe verwendete Curry ist ein furchtbar scharfes, aber dabei sehr fruchtiges "Curry Kashmir", mit dem ich nach einem ungeniessbaren Hühnchencurry vor einigen Monaten nun sehr vorsichtig würze. Das Curry kann wie immer durch jedes andere ersetzt werden.)

Freitag, 3. September 2010

rotes Linsencurry


Heute hat sich ein Potpourri aus Gemüse und roten Linsen auf dem Teller eingefunden.
Ich hatte nicht viel Zeit, weil ich an drei Baustellen zugleich gearbeitet habe, und so kam letzten endes dies hier zustande:

1 kleine Tasse rote Linsen
1 kleine Zwiebel
1 Möhre
3 Tomaten
1 Stückchen Ingwer

etwas Ghee
ein paar schwarze Senfkörner
gut 1 Eßl. Curry
etwas Salz

Zwiebel, Möhre und Ingwer habe ich geschnippselt zusammen mit den Senfkörnern in Ghee angeschwitzt (alternativ kann man z.B. Olivenöl verwenden), dann kamen die Linsen dazu, die etwa 5 Minuten mitgarten.
Dann kamen die gehackten Tomaten und die restlichen Gewürze dazu.

Das wurde mit 250ml Wasser aufgegossen, einmal umgerührt und für knapp 10 Minuten in der Küche "vergessen" (wärenddessen bin ich etwa zwei mal durchs ganze Haus gerannt...).


Fertig!

Ich verwende als Curry übrigens "Masoor Dal Masala" von Ingo Holland (Altes Gewürzamt, Klingenberg).
Es geht natürlich auch mit jedem anderen, eher Kreuzkümmel- und Koriandersaatlastigen Curry. Aber dieses hier ist eben besonders fein :)