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Dienstag, 12. Oktober 2010

Cevapcici mit knackigem Salat


Sparsam an Kalorien (wenn man mageres Rinderhack verwendet) und besonders schnell zubereitet sind die aus dem Balkan stammenden

Ćevapčići:

250g Rinderhack
1 Knoblauchzehe
1 Zwiebel
1 Brötchen vom Vortag
Salz, Pfeffer, Paprika
Majoran, Thymian
Garam Masala

Und einen frischen Salat zubereitet aus Tomaten, Gurken, Frühlingszwiebel, Sellerie, etc.

Das Rinderhack wird Zwiebel, Knoblauch (beides fein gehackt) und dem in Wasser eingeweichten und wieder ausgedrückten Brötchen in eine Schüssel gegeben. Dann kommen die Gewürze (reichlich würzen!) dazu und alles wird ordentlich verknetet.
Ich hatte in der Portion, die man oben auf den Bild sieht, auch noch einen Esslöffel rote, leicht angekochte Linsen. Geht - muss aber nicht sein.
Nun formt man etwa fingerdicke "Würstchen" und brät diese in der Pfanne in etwas Olivenöl (Authentischer wäre grillen!).

Das wars schon.

Dazu passt Joghurtsoße und Fladenbrot.

Montag, 27. September 2010

Kürbissuppe II


Hier ist sie: die zweite Kürbissuppe 2010.

1/2 Hokkaido (ca. 600g)
1 große Gemüsezwiebel
2 Knoblauchzehen
1 daumengrosses Stück Ingwer
3 Eßl. rote Linsen
1 kleine Zucchini
200ml Kokosmilch
1,5l Gemüsebrühe
2 Selleriestangen
1 Stange Lauch
Cheese-Nachos

Gewürze:
Paprika, Pfeffer, Meersalz, gelbe Currypaste, Koriandersaat, Kreuzkümmel

Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer (alles grob gewürfelt) und Linsen in etwas Ghee oder Olivenöl goldbraun braten.
Gemüsebrühe angießen. Nun kommen der gewürfelte Kürbis und die Zucchini dazu. Bei geschlossenem Deckel haben wir die Suppe etwa 20 minuten vor sich hin köcheln lassen.
Pürieren, würzen und mit Kokosmilch verfeinern.

Ganz zuletzt kamen in feine Scheibchen geschnitten Sellerie und Lauch (auch Porree genannt) hinzu. Die Nachos sind eine hervorragende Suppenbeilage, die man allerdings auf einem seperaten Tellerchen servieren sollte, damit sie in der Suppe nicht gleich durchweichen.

Wenn die Suppe nicht ganz so "dick" geraten ist, macht sich auch eine Handvoll roter Linsen nach dem Pürieren sehr gut. Allerdings müssen diese dann noch ein paar Minütchen kochen.

Wer keine Nachos mag, der kann natürlich auch Brot dazu essen ;)

Dazu passt...
... zum Beispiel Creme Fraiche oder Parmesan!

Dienstag, 14. September 2010

Kürbissuppe I

Kürbissuppen werden hier deswegen nummeriert, weil wir diese zur Kürbiszeit bis zum Abwinken verzehren. Die Zubereitung von "Kürbissuppe I" hat keine 15 Minuten gedauert und sie entstand mehr oder minder neben dem Geschirrspülen. Kochen allerdings musste sie anschließend noch ein Weilchen.

Drin ist:

1 große Gemüsezwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

4 Möhren

4 Eßl. rote Linsen

1/2 Kürbis (Hokkaido, wog im Ganzen etwa 1,2kg)

500g passierte Tomaten aus dem Päckchen

200ml Kokosmilch

2 Eßl. Gemüsebrühe
ca. 1,5 Liter Wasser

Curry
, Garam Masala, Paprika edelsüß

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauchzehen wurden grob gehackt in einem großen Topf in etwas Ghee (oder Olivenöl etc.) angeschwitzt. Dann kamen die Linsen und die Möhren dazu.
Inzwischen wurde der Kürbis von Kerngehäuse, Strunk und Stiel befreit, mit Schale (deswegen ist Hokkaido so praktisch!) gewürfelt und in den Topf gegeben.
Das Ganze wurde nun mit Wasser und Tomaten aufgegossen und mit dem Gemüsebrühepulver (mit Freuden habe ich festgestellt, dass es inzwischen kaum noch Gemüsebrühe MIT Glutamat gibt! Vorbei also die Zeit, da man für sowas extra zum Bioladen pilgern musste...) verrührt.
Der mit einem Deckel verschlossene Topf köchelte ca. 20 Minuten vor sich hin. Dann wurde mit dem Pürierstab die komplette Suppe püriert.
Anschließend wurde sie kräftig mit den Gewürzen und zuletzt mit der Kokosmilch abgeschmeckt.

Die Konsistenz der Suppe lässt sich mit etwas Wasser anpassen.

Bei uns gab es zur Suppe fein gehackten Stangensellerie und ein kräftiges Roggenvollkornbrot.

Dazu passt aber auch:

- Fladenbrot, Baguette, etc.
- Reis

- Nudeln
- Tofu

- Backerbsen
... Suppenbeilagen eben!

Wie jede Suppe schmeckt diese auch ein bis zwei Tage nach dem Kochen noch (und sogar besser). Die obige Menge koche ich daher auch für mich alleine...

(Dass Curry nicht gleich Curry ist, ist mir klar, seit ich Gewürze von Ingo Holland verwende. Sein Laden ist nicht weit von mir weg und ich schnuppere mich gerne dort durch die Gewürzdöschen. Das in dieser Suppe verwendete Curry ist ein furchtbar scharfes, aber dabei sehr fruchtiges "Curry Kashmir", mit dem ich nach einem ungeniessbaren Hühnchencurry vor einigen Monaten nun sehr vorsichtig würze. Das Curry kann wie immer durch jedes andere ersetzt werden.)

Freitag, 3. September 2010

rotes Linsencurry


Heute hat sich ein Potpourri aus Gemüse und roten Linsen auf dem Teller eingefunden.
Ich hatte nicht viel Zeit, weil ich an drei Baustellen zugleich gearbeitet habe, und so kam letzten endes dies hier zustande:

1 kleine Tasse rote Linsen
1 kleine Zwiebel
1 Möhre
3 Tomaten
1 Stückchen Ingwer

etwas Ghee
ein paar schwarze Senfkörner
gut 1 Eßl. Curry
etwas Salz

Zwiebel, Möhre und Ingwer habe ich geschnippselt zusammen mit den Senfkörnern in Ghee angeschwitzt (alternativ kann man z.B. Olivenöl verwenden), dann kamen die Linsen dazu, die etwa 5 Minuten mitgarten.
Dann kamen die gehackten Tomaten und die restlichen Gewürze dazu.

Das wurde mit 250ml Wasser aufgegossen, einmal umgerührt und für knapp 10 Minuten in der Küche "vergessen" (wärenddessen bin ich etwa zwei mal durchs ganze Haus gerannt...).


Fertig!

Ich verwende als Curry übrigens "Masoor Dal Masala" von Ingo Holland (Altes Gewürzamt, Klingenberg).
Es geht natürlich auch mit jedem anderen, eher Kreuzkümmel- und Koriandersaatlastigen Curry. Aber dieses hier ist eben besonders fein :)

Dienstag, 31. August 2010

Joghurt-Sesamsoße

Sesam ist eine weit verbreitete Kulturpflanze und vermutlich eine der ältesten Ölpflanzen der Welt.

An Fundstätten der Indus-Kultur wurde Sesam in Schichten des 3. Jahrtausends v. Chr. archäologisch nachgewiesen. Funde in Mesopotamien erbrachten den Nachweis von Sesam vor 2000 v. Chr. Im Laufe des 2. Jahrtausends hatte sich Sesam in weiten Teilen Indiens ausgebreitet.

Samen, die schmutzig­weiß, bräunlich, grau oder schwarz gefärbt sein können. Neben einfach getrock­neten Samen werden oft auch geröstete Samen gebraucht.
(Quelle: Wikipedia)

Für das folgende Rezept wird eine Paste aus Sesamsamen verwendet: Tahin.

200g Naturjoghurt
3 Eßl. Tahin
1 Eßl. Honig
1 Eßl. Zitronensaft
2 Eßl. gehackte Petersilie
1/2 Teel. Paprikapulver
1/2 Teel. mildes Curry
Salz

Die Zutaten werden vermischt, am Besten sogar kurz püriert, denn so tritt der Geschmack der Petersilie stärker hervor.

Passt zu:
- gebratenem Fleisch
- knackigen Salaten
- als Dip zu frischem Gemüse
- Falafeln
...

Montag, 30. August 2010

Joghurtsoße mit frischer Minze

Passend zu den gestrigen Falafeln, aber auch zu anderen Gerichten, stellen wir ganz schnell eine Joghurtsoße her:

150g Naturjoghurt
1 Eßl. Zitronensaft
1 Eßl. fein gehackte Pfefferminze
1 Prise Salz
1 Prise Zucker

Die Zutaten vermischen. Fertig!
Wer mag, der gibt noch ein wenig Koblauchgranulat aus der Mühle dazu oder lässt die Minze weg.

Sonntag, 29. August 2010

... and tomorrow I´m making Falafels!

Falafeln sind etwas ganz wunderbares, das man sowohl kalt als auch warm geniessen kann. Man kann sie zu vielerlei Speisen kombinieren und nicht zuletzt: vorbereiten und einfrieren.
Die Zubereitung jedoch ist etwas aufwändiger, als uns das beliebt und bedarf je nach Zutaten einiger Planung, da man die benötigten Kichererbsen am besten über Nacht in viel Wasser einweicht.
Die nun folgenden Mengenangaben ergeben Falafeln für etwa 6 Portionen:

250g getrocknete Kichererbsen*
1 große Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Chilischoten
2 Bund glattblättrige Petersilie
1 Bund Koriandergrün
1 gehäufter Teelöffel Kreuzkümmel
1 geh. Teelöffel Koriandersaat
1 Teelöffel Pfeffer
1 geh. Teelöffel Salz

(*ersatzweise 500g abgetropfte Kichererbsen aus der Dose)

Die Kichererbsen müssen bereits am Vorabend in reichlich Wasser gelegt werden. nicht wundern: Sie quellen über Nacht und geben dabei knackende Geräusche von sich.

Schreiten wir zur Tat: Die Kichererbsen werden zum Abtropfen in ein Küchensieb gegeben.
Alle übrigen Zutaten (bis auf die Gewürze) werden grob gehackt und püriert.
Beim Pürieren immer wieder ein paar Kichererbsen dazugeben, bis alles zu einem möglichst gleichmässigen Brei verarbeitet ist.Unter Umständen muss diese Arbeit in mehreren Schritten erledigt werden, da manche Pürierstäbe leicht überhitzen.
(Wer eine andere Zerkleinerungsmöglichkeit hat, der sollte diese nutzen!)

Nun werden die Gewürze untergerührt.Parallel dazu erhitzen wir Pflanzenöl zum Frittieren in einem hohen Topf. Das Öl sollte mindestens 5cm hoch im Topf stehen.
Es soll schön heiss sein und heftig anfangen zu blubbern, wenn ein Tropfen Wasser hineingerät. Das gewährleistet, dass die Falafeln schnell braun werden, so auch schnell wieder aus dem Öl genommen werden können und sich nicht vollsaugen.

Gleichgrosse Kugeln in der Größe eines Tischtennisballs formen und langsam in das Öl gleiten lassen. Nach kurzer Zeit vorsichtig mit einer Gabel dafür sorgen, dass sie nicht anhängen.
Sobald eine goldbraune Farbe erreicht ist, die Falafeln mit einer Schaumkelle aus dem Öl heben, etwas abtropfen lassen und auf Küchenkrepp legen.

Die fertigen Falafeln können sofort verzehrt, aber auch auf einem Blech eingefroren und anschliessen in eine Tüte umgepackt werden. Aus der Tüte kann man sie einzeln entnehmen und auf Backpapier im Ofen wie Pommes Frites backen. Auf diese Weise muss man sich nicht jedes Mal die ganze Arbeit antun - denn wir haben ja keine Zeit!

Zu den Falafeln passen z.B:
- frische Salate
- Joghurtsoße mit oder ohne Minze
- Fladenbrot
- Sesamsoße
- Kürbissuppe
- Reis
...

Profitip: Die getrockneten Kichererbsen fein mahlen oder gleich KichererbsenMEHL kaufen und ohne Einweichzeit verarbeiten, den "Falafelteig" aber vor dem Frittieren etwas quellen lassen! Das schont den Pürierstab!