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Samstag, 18. Dezember 2010

Linsensuppe mit Zucchini und Fenchel


Winterzeit - Suppenzeit.
Und wiedereinmal waren es Linsen, die in die Suppe gewandert sind. Die Arbeitszeit betrug keine 15 Minuten - denn eigentlich war gar keine Zeit zum Kochen da.

Man nehme:
1 große Gemüsezwiebel
1 geräucherte Mettwurst
1 Stück Katenschinken
3 grosse Möhren
1,5 Tassen Tellerlinsen
Gemüsebrühe
1 Fenchelknolle
1 Stange Lauch
1 Zucchini
Kräuter: Estragon, Majoran, Thymian
Gewürze: Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitet wurde diese Suppe ähnlich der letzten Linsensuppe, weswegen ich mir jetzt die Anleitung auch spare. Siehe HIER.

Zucchini und lauch habe ich allerdings erst ganz kurz vor Ende der Garzeit hinzugefügt.
Dazu gabs ein kräftiges Bauernbrot.

Guten Appetit!

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Kürbissuppe III (mit Hühnchen)


Ganz was Feines und mehr aus der Not geboren (Hühnerbrust im Angebot und kein Platz im Kühlschrank!):

Kürbissuppe mit Hühnchen
(Eine Hühnersuppe der besonderen Art!)

1 Gemüsezwiebel
250g Hühnchenbrust

-> in etwas Butter oder Ghee anbraten.

1/2 Hokkaido
1 Karotte
1 Petersilienwurzel
1 daumengrosses Stück Ingwer

-> würfeln und zum Fleisch in den Topf geben. Kurz anbraten und mit etwa 1,5 Liter Gemüsebrühe aufgiessen. Zugedeckt 15 Minuten kochen lassen.

-> Dann das Fleisch aus dem Topf nehmen und die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren.

-> Hühnchenbrust würfeln und zurück in die Suppe geben. Diese weiter köcheln lassen.

1 Stange Lauch
1 Selleriestange
1 Zucchini

-> würfeln und in der Suppe weichkochen.

Würzen mit Muskat, Curry, Pfeffer und Salz.

Dazu passt herzhaftes Bauernbrot ebenso wie mitgekochte, gewürfelte Kartoffeln.

Freitag, 22. Oktober 2010

Linsensuppe (ganz klassisch)

Herbst und Winter sind die Jahreszeiten, in denen hier bei uns besonders oft Suppe auf den Tisch kommt. Man kann sie in größeren Mengen zubereiten und bei Bedarf tagelang davon essen. Diesmal war es eine ganz klassische Linsensuppe mit Gemüse:

250g grüne Tellerlinsen (ca. 1 Stunde in lauwarmem Wasser eingeweicht)
2 große Zwiebeln

5 große Möhren

2 Pfefferbeißer (getrocknete Mettwürstchen)

3 Stangen Sellerie

5 Kartoffeln

ca. 100g Schinkenwürfel

Gemüsebrühe
Gewürze:
Kümmel, Pfeffer, Muskatnuss, Lorbeerblatt

Kräuter:
Rosmarin, Thymian, Estragon
"ein Schuß" Zitronensaft

Die Schinkenwürfel habe ich ohne Fett in einem Kochtopf angebraten. Dann kamen die Würstchen in Scheiben und die Zwiebeln geachtelt dazu.
Als die Zwiebeln anfingen leicht geröstet zu duften und sich allmählich etwas bräunlich färbten, habe ich die Linsen zusammen mit dem Einweichwasser angegossen und das restliche Gemüse gewürfelt dazugegeben.
Nun habe ich Gemüsebrühe aufgegossen bis alle Zutaten bedeckt waren, die Gewürze hinzugefügt und alles bei geschlossenem Deckel ca. 20 Minuten köcheln gelassen.

Zitronensaft dazu, umrühren, abschmecken, fertig :)
Schmeckt erneut aufgewärmt noch besser!

Dazu passt:
- Brot
- Nudeln (Spätzle!)

Tip:
Ich würfle Schinken lieber selbst als fertige Schinkenwürfel zu kaufen, da ich so einen Schinken auswählen kann, der mager ist. Bei Suppen wie dieser koche ich dann ganz gerne die "Schwarte" mit und nehme sie vor dem Servieren aus dem Topf.

Dienstag, 14. September 2010

Kürbissuppe I

Kürbissuppen werden hier deswegen nummeriert, weil wir diese zur Kürbiszeit bis zum Abwinken verzehren. Die Zubereitung von "Kürbissuppe I" hat keine 15 Minuten gedauert und sie entstand mehr oder minder neben dem Geschirrspülen. Kochen allerdings musste sie anschließend noch ein Weilchen.

Drin ist:

1 große Gemüsezwiebel

2 Knoblauchzehen

1 daumengroßes Stück Ingwer

4 Möhren

4 Eßl. rote Linsen

1/2 Kürbis (Hokkaido, wog im Ganzen etwa 1,2kg)

500g passierte Tomaten aus dem Päckchen

200ml Kokosmilch

2 Eßl. Gemüsebrühe
ca. 1,5 Liter Wasser

Curry
, Garam Masala, Paprika edelsüß

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauchzehen wurden grob gehackt in einem großen Topf in etwas Ghee (oder Olivenöl etc.) angeschwitzt. Dann kamen die Linsen und die Möhren dazu.
Inzwischen wurde der Kürbis von Kerngehäuse, Strunk und Stiel befreit, mit Schale (deswegen ist Hokkaido so praktisch!) gewürfelt und in den Topf gegeben.
Das Ganze wurde nun mit Wasser und Tomaten aufgegossen und mit dem Gemüsebrühepulver (mit Freuden habe ich festgestellt, dass es inzwischen kaum noch Gemüsebrühe MIT Glutamat gibt! Vorbei also die Zeit, da man für sowas extra zum Bioladen pilgern musste...) verrührt.
Der mit einem Deckel verschlossene Topf köchelte ca. 20 Minuten vor sich hin. Dann wurde mit dem Pürierstab die komplette Suppe püriert.
Anschließend wurde sie kräftig mit den Gewürzen und zuletzt mit der Kokosmilch abgeschmeckt.

Die Konsistenz der Suppe lässt sich mit etwas Wasser anpassen.

Bei uns gab es zur Suppe fein gehackten Stangensellerie und ein kräftiges Roggenvollkornbrot.

Dazu passt aber auch:

- Fladenbrot, Baguette, etc.
- Reis

- Nudeln
- Tofu

- Backerbsen
... Suppenbeilagen eben!

Wie jede Suppe schmeckt diese auch ein bis zwei Tage nach dem Kochen noch (und sogar besser). Die obige Menge koche ich daher auch für mich alleine...

(Dass Curry nicht gleich Curry ist, ist mir klar, seit ich Gewürze von Ingo Holland verwende. Sein Laden ist nicht weit von mir weg und ich schnuppere mich gerne dort durch die Gewürzdöschen. Das in dieser Suppe verwendete Curry ist ein furchtbar scharfes, aber dabei sehr fruchtiges "Curry Kashmir", mit dem ich nach einem ungeniessbaren Hühnchencurry vor einigen Monaten nun sehr vorsichtig würze. Das Curry kann wie immer durch jedes andere ersetzt werden.)

Freitag, 3. September 2010

rotes Linsencurry


Heute hat sich ein Potpourri aus Gemüse und roten Linsen auf dem Teller eingefunden.
Ich hatte nicht viel Zeit, weil ich an drei Baustellen zugleich gearbeitet habe, und so kam letzten endes dies hier zustande:

1 kleine Tasse rote Linsen
1 kleine Zwiebel
1 Möhre
3 Tomaten
1 Stückchen Ingwer

etwas Ghee
ein paar schwarze Senfkörner
gut 1 Eßl. Curry
etwas Salz

Zwiebel, Möhre und Ingwer habe ich geschnippselt zusammen mit den Senfkörnern in Ghee angeschwitzt (alternativ kann man z.B. Olivenöl verwenden), dann kamen die Linsen dazu, die etwa 5 Minuten mitgarten.
Dann kamen die gehackten Tomaten und die restlichen Gewürze dazu.

Das wurde mit 250ml Wasser aufgegossen, einmal umgerührt und für knapp 10 Minuten in der Küche "vergessen" (wärenddessen bin ich etwa zwei mal durchs ganze Haus gerannt...).


Fertig!

Ich verwende als Curry übrigens "Masoor Dal Masala" von Ingo Holland (Altes Gewürzamt, Klingenberg).
Es geht natürlich auch mit jedem anderen, eher Kreuzkümmel- und Koriandersaatlastigen Curry. Aber dieses hier ist eben besonders fein :)

Sonntag, 29. August 2010

... and tomorrow I´m making Falafels!

Falafeln sind etwas ganz wunderbares, das man sowohl kalt als auch warm geniessen kann. Man kann sie zu vielerlei Speisen kombinieren und nicht zuletzt: vorbereiten und einfrieren.
Die Zubereitung jedoch ist etwas aufwändiger, als uns das beliebt und bedarf je nach Zutaten einiger Planung, da man die benötigten Kichererbsen am besten über Nacht in viel Wasser einweicht.
Die nun folgenden Mengenangaben ergeben Falafeln für etwa 6 Portionen:

250g getrocknete Kichererbsen*
1 große Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2 Möhren
2 Chilischoten
2 Bund glattblättrige Petersilie
1 Bund Koriandergrün
1 gehäufter Teelöffel Kreuzkümmel
1 geh. Teelöffel Koriandersaat
1 Teelöffel Pfeffer
1 geh. Teelöffel Salz

(*ersatzweise 500g abgetropfte Kichererbsen aus der Dose)

Die Kichererbsen müssen bereits am Vorabend in reichlich Wasser gelegt werden. nicht wundern: Sie quellen über Nacht und geben dabei knackende Geräusche von sich.

Schreiten wir zur Tat: Die Kichererbsen werden zum Abtropfen in ein Küchensieb gegeben.
Alle übrigen Zutaten (bis auf die Gewürze) werden grob gehackt und püriert.
Beim Pürieren immer wieder ein paar Kichererbsen dazugeben, bis alles zu einem möglichst gleichmässigen Brei verarbeitet ist.Unter Umständen muss diese Arbeit in mehreren Schritten erledigt werden, da manche Pürierstäbe leicht überhitzen.
(Wer eine andere Zerkleinerungsmöglichkeit hat, der sollte diese nutzen!)

Nun werden die Gewürze untergerührt.Parallel dazu erhitzen wir Pflanzenöl zum Frittieren in einem hohen Topf. Das Öl sollte mindestens 5cm hoch im Topf stehen.
Es soll schön heiss sein und heftig anfangen zu blubbern, wenn ein Tropfen Wasser hineingerät. Das gewährleistet, dass die Falafeln schnell braun werden, so auch schnell wieder aus dem Öl genommen werden können und sich nicht vollsaugen.

Gleichgrosse Kugeln in der Größe eines Tischtennisballs formen und langsam in das Öl gleiten lassen. Nach kurzer Zeit vorsichtig mit einer Gabel dafür sorgen, dass sie nicht anhängen.
Sobald eine goldbraune Farbe erreicht ist, die Falafeln mit einer Schaumkelle aus dem Öl heben, etwas abtropfen lassen und auf Küchenkrepp legen.

Die fertigen Falafeln können sofort verzehrt, aber auch auf einem Blech eingefroren und anschliessen in eine Tüte umgepackt werden. Aus der Tüte kann man sie einzeln entnehmen und auf Backpapier im Ofen wie Pommes Frites backen. Auf diese Weise muss man sich nicht jedes Mal die ganze Arbeit antun - denn wir haben ja keine Zeit!

Zu den Falafeln passen z.B:
- frische Salate
- Joghurtsoße mit oder ohne Minze
- Fladenbrot
- Sesamsoße
- Kürbissuppe
- Reis
...

Profitip: Die getrockneten Kichererbsen fein mahlen oder gleich KichererbsenMEHL kaufen und ohne Einweichzeit verarbeiten, den "Falafelteig" aber vor dem Frittieren etwas quellen lassen! Das schont den Pürierstab!