Donnerstag, 7. Oktober 2010

Dampfnudeln mit Dinkel

Gestern war Dampfnudeltag!
Da diese Dampfnudeln quasi im direkten Onlineaustausch hergestellt wurden, entstand ein tolles Hefeteigtutorial in Bildern, das ich hier natürlich gerne zeigen möchte.

Das Rezept ist in diesem Fall eher eine "Pi mal Daumen"-Sache. Der Mehlanteil muss je nach Tasse noch erhöht werden.

Für den Teig:
1 Tasse Weizenmehl
1 Tasse Dinkel Vollkornmehl
1/2 Würfel Hefe
3 Eßl. Zucker
1 Prise Salz
200 ml warme Milch
1 Ei

Zum Dämpfen in der Pfanne:
150ml Milch
50g Butter
Zucker

Ganz wichtig ist eine Pfanne mit Deckel!



Das Mehl wird in eine Schüssel gesiebt. In eine Mulde in der Mitte wird die Hefe gebröselt und der Zucker und das Salz dazugegeben.
Die warme Milch wird in die Mulde gegossen. Dann lässt man das Ganze zugedeckt ein paar Minuten stehen, damit die Hefe schon etwas arbeiten kann.



Nun wird langsam das Mehl mit Zucker, Hefe, Salz und Milch von der Mitte heraus glatt verrührt. Es darf ruhig noch ein Rand aus Mehl stehen bleiben. Wieder wird das Tuch über die Schüssel gelegt und dieser Vorteig ca. 15 Minuten gehen gelassen.



Zuletzt wird der Teig erst mit den Knethaken und dann mit der Hand ordentlich verknetet, wobei notfalls noch mehr Mehl dazugegeben werden muss, bis er sich rückstandlos in die Hand nehmen lässt.



Dann muss dieser so lange kräftig geknetet werden, bis er nicht mehr an der Hand klebt. Das wird etwa 5 Minuten dauern.

Jetzt wird der Teig in gleichgroße, etwa golfballgroße Stücke zerteilt und zu glatten Kugeln gerollt, die auf einem mit Mehl bestreuten Brettchen etwa 30 Minuten gehen dürfen, bis sich das volumen ordentlich vergrössert hat.



Währenddessen kann eine Vanillesoße zubereitet werden und die Butter kann in der Pfanne zerlassen werden.
Zum Backen gibt man nun eine Schicht Zucker in die heiße, in der Pfanne verteilte Butter und giesst die Milch an. Die Herdplatte wird auf die höchste Stufe gestellt. Wenn die Milch zu kochen beginn, wird der Herd wieder auf die Hälfte zurückgedreht, die bereits aufgegangenen Teigkugeln werden vorsichtig in die Milch gesetzt und der Deckel kommt auf den Topf.




Der Deckel darf AUF KEINEN FALL zu früh wieder abgehoben werden, sonst fallen die Dampfnudeln zusammen!
Der richtige Zeitpunkt ist ungefähr dann gekommen, wenn man den Topf mit Deckel kippt, so dass das Kondenswasser innen vom Deckel in die Pfanne laufen kann und leise Zischgeräusche zu vernehmen sind. Dann nämlich ist die Milch verkocht.



Auf Tellern mit Vanillesoße, Obst, Mohn, Zimt & Zucker, etc. (je nach Vorliebe) servieren.



Manchmal gebe ich auch noch Nüsse in den Teig. Rosinen mag ich nicht, das ginge aber selbstverständlich auch.
Ein bisschen saftiger werden die Dampfnudeln mit Quark oder Buttermilch im Teig.

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